The Voice of Germany 2017: VORARLBERGERIN EROBERT TV-BÜHNE

Von Tanja Güfel

Alexandra Sutter aus Bludesch möchte die Coaches bei "The Voice of Germany" überzeugen.

BERLIN Bei der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ sind die Musiker und Coaches Samu HaberMark ForsterYvonne Catterfeld und die „Fantas“ derzeit wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Gesangstalenten. Mittendrin: Die 44-jährige Alexandra „Alex“ Sutter aus Bludesch. Die leidenschaftliche Sängerin, die an der Musikschule Walgau Gesang unterrichtet und selbst jede Menge Banderfahrung mitbringt, wurde neben 150 anderen Sängern für die sogenannten „Blind Auditions“ ausgewählt. Dort dürfen sich die Sänger vor den berühmten Juroren beweisen. Die Jurymitglieder können den Sänger zunächst nur hören, aber nicht sehen. Gefällt den Experten was sie hören, wird gebuzzert. Der Stuhl dreht sich und das Talent darf in den „Battles“ weiter um den Titel kämpfen.

 

„Bei meinem Auftritt habe ich einfach die Augen geschlossen und mich fallen gelassen.“

 

Langes Bewerbungsverfahren

Sohn Julian (15) war es, der seine Mutter im Jänner bei der TV-Show angemeldet hat. „Er hat schon öfters davon gesprochen, dass ich mitmachen soll. Dass er mich wirklich anmeldet, hätte ich aber nicht gedacht“, erinnert sie sich mit einem Schmunzeln. Schon wenig später flatterte die Einladung zum Vorsingen in München ins Haus. Nach mehreren Bewerbungsverfahren und Castings wurde sie schließlich zur finalen Auswahlrunde nach Berlin eingeladen. Nach drei Wochen bekam Alex Sutter schließlich den lang ersehnten Anruf. „Moderatorin Lena Gercke hat mich persönlich angerufen, um mir mitzuteilen, dass ich bei den ,Blind Auditions‘ teilnehmen darf. Mein Sohn Julian war eingeweiht und hat den Moment mit seinem Handy gefilmt. Ich konnte es nicht fassen, das Gefühl war einfach überwältigend.“

Vor einigen Monaten ging es für die Musikerin und Obfrau des Obst- und Gartenbauvereins Bludesch für die Aufzeichnungen nach Berlin. Umgeben von zahlreichen TV-Kameras, den Juroren und einem riesigen Publikum performte sie den Song „What a Wonderful World“. „Obwohl ich es gewohnt bin, auf der Bühne zu stehen, war ich sehr nervös. Man möchte natürlich alles richtig machen, da man ja nur einen einzigen Versuch hat. Entweder man überzeugt oder nicht“, berichtet Sutter.

Mit dem Auftritt hat sich die Oberländerin jedenfalls einen großen Traum erfüllt. „Bei den ‚Blind Auditions‘ haben Musiker die Möglichkeit, abseits von Schönheitsidealen zu überzeugen. Es zählt alleine die Stimme.“ Noch Wochen nach der Aufzeichnung schwärmt die 44-Jährige von ihrem Auftritt in Berlin: „In dem Moment, als die Band die ersten Takte gespielt hat, habe ich die Augen geschlossen und mich fallen gelassen.“ Auch die Coaches durfte die Vorarlbergerin persönlich kennenlernen. „Sie sind sehr freundlich und man kann gut mit ihnen plaudern“, verrät sie.

Ob das Vorarlberger Gesangstalent bei Marc Forster und Co. überzeugen konnte und sie den roten Buzzer drücken, ist morgen, Donnerstag, auf Pro7 zu sehen.

„The Voice of Germany“: Die „Blind Auditions“ mit Alexandra Sutter werden morgen, Donnerstag, 2. November, ab 20.15 Uhr auf Pro7 ausgestrahlt.