12.10.2017 VN - Vorarlberger Nachrichten Eine Nacht voll Tabak, Tieren und Talenten

Eine Nacht voll Tabak, Tieren und Talenten

 
Raimund und Monika Marte mit Rudolf Müller.

Raimund und Monika Marte mit Rudolf Müller.

FRASTANZ Von überall her eilten in der „Langen Nacht der Museen“ auch heuer die Nachtschwärmer, um Museen und Galerien in Frastanz zu entdecken. Besondere Begeisterung rief dabei das in der Vorarlberger Museumswelt neu eröffnete Tabakmuseum hervor.

Schäller und Schnupftabak, ziervolle historische Pfeifen: Erstmals gewann ein breites Publikum Einblick in die Frastanzer Tabakgeschichte. Zwischen 1700 und 1835 war der Tabakanbau eine wichtige Einnahmequelle in der Gemeinde; fast 150 Jahre lang war „Tabacco di Frastanza“ heißbegehrt. Mittels Kopfhörer wurde durch Erzählungen von Zeitzeugen die Geschichte lebendig, wovon sich auch Bürgermeister Eugen Gabriel mit Gattin Hilde überzeugte. Aber auch Elektro-, Feuerwehr-, Jagd- und Rettungsmuseum ließen die Gäste noch bis nach Mitternacht durch die Museumshallen schwärmen.

In dieser einmaligen Nacht lud zudem die Ateliergemeinschaft „ARTquer“ in der Felsenau zum Verweilen ein. Dabei standen Tiere als Kunstobjekte, von denen jedes einzigartig und damit für Inklusion und Akzeptanz der Arten- und Menschenvielfalt steht, im Fokus; diese konnten im Rahmen des bunten Kinderprogramms entdeckt werden.

Auch musikalisch gab es allerlei Leckerbissen. Die Musikschule Walgau unter der Leitung von Sängerin Alex Sutter bot einen feinen Ohrenschmaus. Bis in die Nacht begeisterten zudem das „Hot Blues Projekt“ mit Carmen Schnetzler und die Band „Ungifted“ das Publikum. he

<p class="caption">Sophia und Rafaela im ARTquer.</p><p class="caption" />
<p class="caption">Alex Sutter mit der Band „Ungifted“ in Aktion.  he</p>